Jonas Engelmann

Angriff aufs Schlaraffenland - Ein Deutschpunk-Mixtape

Buch

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1976 – das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles. Wir gratulieren mit einem Doppelgeschenk zum runden Geburtstag!

»Anarchy in the UK« oder »Boredom«? »Computerstaat« oder »Nazis raus«? »Bored Teenagers« (The Adverts) oder doch »Angriff aufs Schlaraffenland« (Die Radierer)?

Genau solche Fragen stellen sich über 200 Musi­ker:innen, Fanzine-­Schreiber:innen, Autor:innen und Journa­list:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks. Sie blicken auf 50 Jahre Punk zurück und begeben sich auf die Suche nach ihrem persönlich wichtigsten Song: Welches Lied hat mich zu Punk gebracht, welches verkörpert Punk für mich am deutlichsten? »California über alles« oder »I Wanna Be Sedated«? Vielleicht »Herrenreiter«, oder »Für immer Punk«?

Die beiden Anthologien »Bored Teenagers« und »Angriff aufs Schlaraffenland« geben darauf über 400 unterschiedliche Antworten – mit einer einzigen Gemeinsamkeit: Punk ist für die Autor:innen auch nach einem halben Jahrhundert noch immer kein beliebiges Musikgenre unter vielen. Die einen schauen mit melancholischem Blick zurück auf die eigene Jugend, für die anderen ist Punk noch sehr lebendig. Die Musik ist in den versammelten Texten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Punk funktioniert als musikalischer Aufruhr, Bruch und Antrieb. Er kommt als Hausbesetzung, DIY-Label und Fanzine-Mailorder daher, kann Theorie sein oder Praxis, Einführung in Feminismus, Anarchismus und kritische Theorie, Kunst und Anti-Kunst, tot und noch immer lebendig. Nur eines ist er nie: langweilig.

Während »Angriff aufs Schlaraffenland« sich der deutschsprachigen Punkgeschichte widmet, blickt »Bored Teenagers« auf die zentralen Songs einer globalen Punkgeschichte.

Bela B, Simon Reynolds, Myriam Brüger, Franz Dobler, Nikel Pallat, Jan Müller, Stefanie Schrank, Diedrich ­Diederichsen, Gwen Dolyn, Knarf Rellöm, Julie Miess, Tex Rubinowitz, Caroline Kraft, Linus Volkmann, Yvy Pop, Hank Schmidt in der Beek, Hans Nieswandt, Detlef Diederichsen, Veronika Kracher, Annette Simons, ­Christoph Dallach, Maik Brüggemeier, Tobias Levin, Christine Franz, Asmus Tietchens, Ingo Knollmann, Sebastian Krumbiegel, Jan Off, Kurt Dahlke, Jörg Sundermeier, Hendrik Otremba, Bernd Begemann, Arno Frank, ­Charlotte Simon, Jim Avignon, Thomas Schwebel und viele ­weitere schreiben über Klassiker von den Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, ­Buzzcocks, Crass, The Ramones, The Clash und Slime, Post-Punkiges von Wire, Au Pairs, Freiwillige ­Selbstkontrolle, Gang of Four, Abwärts und The Slits, Vergessenes wie The Units, Ätzer 81, Isolierband, ­Residenz und Leather Nun, Chartiges von Die Ärzte, Green Day, The Offspring, Feine Sahne Fischfilet, Hole und Die Toten Hosen, und über Zeitgenössisches von Team Scheisse, Sleaford Mods, Deutsche Laichen und Acht Eimer Hühnerherzen.

Zeitgleich zum Band über Punk im deutschsprachigen Raum erscheint ein gleichnamiger Sampler bei Tapete Records

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»Das Buch ist eine Verbeugung vor der ­enormen, kreativen Kraft von Punk, der seit 50 Jahren mit der Energie einer sehr lauten Dampfwalze spießige Traditionen überrollt. Ok. Stopp! Alte spießige Metapher. Obwohl: alte, spießige ­Dampf­walzen gibt es immer noch. Mich ja auch. Deshalb: Fröhlicher ­Widerstand oder wütende Kampfansage … ich liebe die Texte der musik­begeisterten Autor:innen, die erzählen, was sie an heutigen und gestrigen Punkhymnen fasziniert.« – Annette Benjamin

»Entfesselung, Exzess, Selbstverlust – kurz: Punk. 
In diesen Anthologien findet sich alles, was das wilde Herz begehrt.« – Dirk von Lowtzow

»Wenn die Erfinder von Punk vor 50 Jahren geahnt hätten, welch umfangreiches Punk-Song-Repertoire einst entstehen sollte, sie hätten sich nichts sehnlicher gewünscht als ein Bie- äh, Buch darüber. Bekommen haben sie nun gleich zwei.« – Danger Dan




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Veröffentlichungsdatum: 
29.05.2026

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